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Nìmecký jazyk - texty

 Lektion 2 - Kennen Sie schon…? 

 Kennen Sie schon meine Familie; Also, wir sind Familie Gärtner und leben in Stuttgart. Mein Vati heißt Heinz. Er ist fünfzig Jahre alt, klein und ein bisschen dick. Von Beruf ist er Arzt. Meine Mutter, Karin Gärtner, ist siebenundvierzig Jahre alt. Sie arbeitet als Buchhalterin bei Daimler-Benz und ist sehr fleißig. Zu Hause strick sie gern. Ich habe auch Geschwister, einen Bruder und eine Schwester. Mein Bruder Gerd ist dreiundzwanzig und noch ledig. Er studiert Mathematik. Das ist nicht leicht. Ich finde Gerd klug. Meine Schwester Petra ist noch jung, sie ist erst elf. Sie lernt nicht gern, sie ist ein bisschen faul. Petra sagt, sie möchte als Verkäuferin arbeiten. Und ich? Ich heiße Sandra Gärtner, ich bin achtzehn Jahre alt und mache bald das Abitur. Später möchte ich Jura studieren. Meine Hobbys? Nun, ich höre gern Musik und spiele Klavier. Kennen Sie schon Martin? Also, Martin ist mein Freund. Er ist zwanzig Jahre alt und wohnt in Tübingen. Dort studiert er Journalistik. Er ist sehr groß und schlank. Er treibt viel Sport: Er spielt Basketball und Tennis. Am Wochenende kommt er oft nach Stuttgart. Heute hat er aber keine Zeit, er lernt zu Hause. Kennen Sie schon Frau Meinhard? Also, Frau Meinhard ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist meine Englischlehrerin. In Englisch bin ich nicht sehr gut. Sie fragt etwas und ich antworte oft nicht richtig. Englisch finde ich schwer! Kennen Sie schon den Hund dort? Also, das ist Bobo. Er gehört einer Nachbarin, Frau Senders. Bobo ist lieb, aber manchmal sehr laut. Ich mache mit Bobo oft einen Spaziergang. Das macht mir nämlich viel Spaß!  

 Lektion 10 - Eine Klassenarbeit 

Thema: Mein Lebenslauf und meine Zukunftspläne. Mein Name ist Steffen Braun und ich kam am 23. 5. 1982 in Paris auf die Welt. Mein Vater ist Diplomat und deshalb wohnten wir damals in noch Frankreich. Dort ging ich auch zwei Jahre lang zur Schule, ich denke mein Französisch war viel besser als mein Deutsch. Dann musste mein Vater wieder zurück nach Deutschland, nach Bonn. In Bonn - Beuel besuchte ich dann die Grundschule und später auch das Gymnasium. Nächstes Jahr lege ich an diesem Gymnasium mein Abitur ab. Angst? Nein, vor Prüfung habe ich niemals Angst. Ich bin eigentlich gut in der Schule, nur in der Mathematik habe ich eine Drei. Mein Lieblingsfach ist natürlich Französisch, da kann mir im Abitur überhaupt nichts passieren. Aber auch in Biologie, Geschichte und Deutsch bestehe ich bestimmt gut. Überhaupt denke ich aber mehr an die Zeit danach als na das Abitur selbst. Was erwartet mich? Kann mir jemand helfen? Na gut, niemand kann für mich entscheiden. In der Schule war es ganz einfach für mich. Wie jedes Kind hatte ich solche Berufswünsche wie Feuermann, Astronaut, Polizist oder Detektiv. (Bei den Mädchen ist es natürlich anders, sie möchten gerne Lehrerin, Friseuse oder Sängerin werden). Damals wollte ich sogar gerne als Dompteur im Zirkus arbeiten, denn ich hatte zu Hause einen Hund und die Arbeit mit Tieren gefiel mir sehr. Heute muss ich darüber lachen. Werde ich vielleicht Diplomat wie mein Vater? Ein Diplomat lernt Leute kennen, reist viel und verdient gut. Aber die Arbeitszeit ist nicht so günstig und er hat viel Verantwortung. Oder werde ich Buchhalter, so wie meine Mutter? Lieber nicht, Zahlen mag ich nicht besonders. Auf jeden Fall möchte ich zuerst studieren. Aber was? Meine Mutti meint, ich soll Medizin studieren. Das gefällt mir aber nicht. Die Aufnahmeprüfung an die Universität ist zu schwer und das Studium dauert lange. Ein Arzt macht dann oft Überstunden und hat wenig Zeit für seine Familie und Hobbys. Mein Vater hat andere Pläne mit mir. Ich soll Bankangestellter werden. Das will ich aber auch nicht. Die Arbeitszeit ist zwar in Ordnung und auch das Gehalt stimmt, aber die Arbeit ist langweilig und trocken. Und außerdem, wer will den ganzen Ta in der Bank sitzen? Wahrscheinlich studier ich Sprachen und Journalistik. Dann kann ich nämlich Korrespondent werden. Vielleicht wohne ich dann wieder in Paris. Etwas weiß ich aber ganz sicher. Die Familie und die Hobbys sind im Leben genauso wichtig wie der Beruf und die Arbeit. Vielleicht mache ich also mein Hobby zum Beruf und werde Tennisprofi und dann heirate ich eine Schauspielerin oder ein Fotomodel. Wer weiß das schon?

 Rotkäppchen 

Es war einmal ein kleines Mädchen. Am liebsten trug es ein rotes Kleid und auf dem Kopf eine rote Kappe, so sagten alle Rotkäppchen zu ihm. Eines Tages sagte die Mutter zu Rotkäppchen: "Heute hat unsere Großmutter Geburtstag. Hier im Korb ist eine Torte und eine Flasche Wein. Bring das der Großmutter." Rotkäppchen nahm den Korb und ging zur Großmutter. Die Großmutter wohnte allein in einem kleinen Haus im Wald. Als Rotkäppchen in den Wald kam, stand plötzlich ein Wolf vor ihm. Er fragte: "Ei, Rotkäppchen, was hast du denn in dem Korb?" "ich gehe meine Oma besuchen. Sie hat heute Geburtstag. Ich bringe ihr Wein und Torte." "Und hast du auch Blumen für die Großmutter?", fragte der Wolf. "Nein, " sagte Rotkäppchen, "aber ich kann sie noch im Wald pflücken" Das wollte der Wolf hören. Schnell lief er zu dem Haus der Großmutter und klopfte an die Tür. Die alte Großmutter lag im Bett. Sie fragte: "Wer ist da?" Der böse Wolf antwortete: "Das bin ich, Rotkäppchen! Ich bringe dir Geschenke zum Geburtstag!" "Komm herein, mein liebes Rotkäppchen! Die Tür ist offen!" Da sprang der Wolf ins Zimmer und verschlang sie. Dann legte er sich selbst ins Bett und wartete auf Rotkäppchen. Bald kam auch Rotkäppchen zum Haus der Großmutter. Das Mädchen sah die Großmutter im Bett liegen und fragte: "Aber Oma, was ist heute mit dir? Warum hast du so große Augen?" Der Wolf antwortete: "Damit ich dich besser sehen kann!" "Aber Großmutter, " fragte Rotkäppchen, "warum hast du so große Ohren?" Der Wolf sagte: "Damit ich dich besser hören kann!" "Aber Großmutter, " fragte Rotkäppchen noch einmal, "warum hast du so große Zähne?" "Damit ich dich besser fressen kann," sagte der Wolf und verschlang auch Rotkäppchen. Dann legte er sich wieder ins Bett und schlief ein. Da kam ein Jäger zu dem Haus der Großmutter und sah den bösen Wolf im Bett liegen. Sofort nahm er sein Messer und schlitzte dem Wolf den Bauch auf. Die Großmutter und Rotkäppchen sprangen heraus. Sie legten dem Wolf Steine in den Bauch und warfen ihn in einen tiefen Brunnen.

 Doksy 

 Die Stadt Doksy und der Ort Staré Splavy (früher als Hirschberg und Thammühl bekannt), die an den Ufern des Machseen in der Seehöhe von 225 m liegen, haben zusammen ungefähr 5000 Einwohner. Doksy und Staré Splavy bilden die bekanntesten und attraktivsten Erholungsgebiete im Nordtschechien. Doksy wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstanden. Die erste schriftliche Erwähnung stand in der Urkunde des Königs Wenzel II., die aus dem Jahre 1293 kommt. Die kleine Stadt, die unter der Königsburg Bezdìz (Bösig) bekam von dem Kaiser Karl IV. wichtige Stadtprivilegien. Karl IV. ließ hier auch in dem Jahre 1367 den Großteich (heute Machasee) gründen. Der Sinn des Namen Doksy kann man in den Englisch-sächsischen Wort DOX- das heißt dunkel, sumpfig- finden. Die Stadt wurde also nach dem dunklen, sumpfigen Ort am Doksbach benannt. Neben dem deutschen Namen Hirschberg benutzte man auch die tschechischen Benennungen Dokza, Doxa… Der tschechische romantische Dichter Karel Hynek Mácha (1810- 1836) besuchte Doksy zum ersten Mal im Jahre 1832. Er wurde von seinem ehemaligen Studentenfreund Eduard Hindl, der auf dem Grundbesitz des Grafen Kristian von Waldstein arbeitete, eingeladen. Die berghafte Gegend mit tiefen Wäldern, in denen die berühmten Räuber rasten, vollen Klüften, umgerahmt von Bergen mit Burgruinen, die Gegend mit der Geschichte von dem Vatersmord wegen der unglücklichen Liebe, das war der Ort, der der Seele des Romantiker nahe stand. Hier entstand das lyrische - epische Gedicht Máj ( Der Mai ). Von dem Jahre 1961 trägt diese Gegend zusammen mit dem Großteich den Namen des Dichters Mácha. Doksy wurde in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts als ein besuchter, touristischer Badeort in den Wäldern an dem Großteich bekannt. In dem Jahre 1928 richtete man dem Südufer des Großteichs einen Strand ein und damit öffnete man ihn für die Touristen. In den Reiseführern aus den 20. und 30. Jahren des 20. Jahrhunderts kann man über Doksy lesen, dass sie als Nordböhmischer Badeort am See oder als Nordböhmische Riviera bekannt war. Nach dem zweiten Weltkrieg war Doksy als ein Badeort nicht mehr berühmt und das Stadtbad wurde in 50. Jahre sogar ganz geschlossen. Den guten Klang des touristischen Orts an dem Machasee behalten und im Jahre 1972 erhielt Doksy das Statut des Erholungsgebiets Doksy- Máchovo jezero. Doksy zusammen mit Staré Splavy, die am Nordufer des Machsees liegt, locken sehr viele Touristen. Die Dominante der Stadt Doksy bilden der neurenovierte Markplatz mit der Mariastatuengruppe und die Bartolomeuskirche (1628). In dieser Kirche findet man die Kopie der Statue der Jungfrau Maria von Montserrat (die so genante Schwarze Madonna) auf dem Hauptportal und eine werkvolle Orgel aus dem Jahre 1628, die im Jahre 1992restauriert wurde. In der Nähe vom Marktplatz befindet sich das ursprünglich Renaissancschloss, das die heutige Gestalt Ende 19. und Anfang 20. Jahrhunderts von Waldstein bekam. Heute dient es als eine Berufschule und der Eintritt der Besucher ist nur in seinen Park möglich. Das älteste Haus in Doksy ist das so genannte Hospital aus dem Jahre 1669. Es handelt sich um ein einstöckiges Zimmerwerk mit dem Schindeldach und einem kleinen Turm. Heute befindet sich hier das Denkmal des Dichters Karel Hynek Mácha. In dem Museum gibt es auch eine Ausstellung über die Entwicklung der Fischerei und des Teichwirtschaft in der Region Èeská Lípa. Für die bessere Auskunft nicht nur der Stadtbesucher aber auch der Einheimischen errichtete man im Mai 1995 ein Stadtinformationzentrum, das jede Information für die Verbesserung des Aufenthaltes in Doksy anbietet.